Darmunfreundlich in Dubai

dubaitoiletAuf Langstreckenflügen plagen mich regelmäßig Blähungen, und damit bin ich nicht allein. Es liegt am Kabineninnendruck, berichtete das Hamburger Abendblatt vor einer Weile. In 10.000 Metern Höhe liege der Druck nur bei einem Drittel des üblichen am Boden. Die Darmgase dehnten sich deshalb um 40 Prozent aus. Auf der Bordtoilette wird man sie leider irgendwie schlecht los, auch beim Pinkeln muss man ja schon ziemlich drücken. Da ich ein höflicher Mensch bin und meinem Sitznachbarn weder still und heimlich noch laut donnernd unangenehme Gerüche auf die Nase binden möchte, muss ich halt immer bis zur Landung warten. Der Druckausgleich ist auf den meisten Flughäfen dieser Welt, die ich bislang besuchen durfte, kein Problem. An geräumigen Toilettenoasen herrscht kein Mangel. Nur am Dubai International Airport, einem der wichtigsten Umsteigepunkte des Nahen Ostens, da ist es schlecht bestellt um die Darmpflege.

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Drei Minuten mit Uta Ranke-Heinemann


Die kirchenkritische Professorin und Buchautorin (Eunuchen für das Himmelreich) erhielt am 1. August 2009 beim Ruhr-CSD auf dem Essener Kennedyplatz den “Blütenfest-Award” überreicht. Sie bedankt sich mit einer dreiminütigen Minivorlesung über (Homo-) sexualitätsfeindlichkeit der katholischen Kirche. Statt ihres sonst üblichen giftgrünen Minirocks trug die 81-jährige dieses Mal eine Hose. Der Rock sei schon so abgewetzt, ließ sie vorab verlauten. Immerhin ist ihr grüne Lederjäckchen noch in Schuß.

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Zurück aus dem Frühjahrs-Sommerschlaf

madcelebWas immer es auch gewesen ist, das mich monatelang fernhielt von meinem Blog. Ich bin zurück, und schreibe dies heftig schnaufend. Madonna hat mich mit ihrer neuen Single “Celebration” gerade zu wilden Derwischtänzen animiert, die glücklicherweise niemand außer mir gesehen hat. Das Ding wird mit Sicherheit Platz 1 der Homo-Hitparaden, und ich bin wieder wach…

 

Come join the party, yeah
Coz’ everybody just won’t do
Let’s get this started, yeah
Coz’ everybody wants to party with you

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Nackig in Bad Wörishofen

Therme„Und am Samstag will der Christian in die Therme gehen”, plaudert Oma meine Pläne am Küchentisch aus. Meine Tante fragt gleich scharfsinnig nach: „Zum Familienbadetag tagsüber oder textilfrei am Abend?” „Zum FKK, das ist bestimmt lustig”, grinse ich. „Das ist ja auch ganz was Natürliches, das haben wir früher auch gemacht”, schiebt Oma, verständnisvoll und aufgeschlossen wie immer, hinterher.

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Thailand: Touristen sind nicht zum Trinken da

Thailands Touristen besuchen lieber malende Elefanten statt Chang Bier zu trinkenDer thailändische Gesundheitsminister hat am Donnerstag die Öffentlichkeit mit den Ergebnissen einer Umfrage verblüfft, die sein Ministerium durchführen ließ. Gegenüber der Bangkok Post erklärte Manit Nopamornbode: „Die meisten Touristen erachten nicht das Trinken als Hauptgrund für ihren Aufenthalt [in Thailand]. Sie ziehen es vor, die Kultur zu genießen und Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.“ Ah ja. Dann ist das wahrscheinlich nur Eistee, was die Touristen in Silom, Suriwong, Sukhumvit und in der Khao San Road da vor sich auf den Tischen stehen haben. Und die vielen Gestalten mit dem glasigen Blicken, die man besonders Nachts um zwei trifft, torkeln nur deshalb über die Straßen, weil sie so glücklich über die tollen Sehenswürdigkeiten sind, die sie in der Soi Cowboi gesehen haben.

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Warum ich mir manchmal wie im Science Fiction vorkomme

Flachbildschirme waren im Film Blade Runner schon 1982 State of the Art

Wie gewohnt geht der Blick zuerst über die Köpfe der Bedienung hinweg in die Höhe. Da stehen sie nebeneinander aufgereiht, die Menüs 1, 2, 3, 4, 5, 6, in der Ecke jeweils die Hinweise auf die Maxi-Option für nur wenige Baht mehr. (Ich weiß, standardisiertes Fastfood in der Stadt der exzellenten Garküchen zu bestellen, ist eine Sünde. Aber zwei frisch zubereitete Cheeseburger nach einem mehrstündigen Saunagang schmecken einfach ganz fantastisch). Irgendetwas ist anders bei diesem Burgermenü an der Decke. Hinter den Schriften schimmert und glimmert es grünlich-silbern. Die roten Blasen mit den Preisangaben pumpen fröhlich vor sich hin, wie kleine Herzen. War ich zu lange im Dampf?

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Fettnapfkatze

fettkatzePumpkin, unsere tierische Mitbewohnerin weiß seit heute, was es heißt, in einen Fettnapf zu treten. Und, um noch ein Wortspiel zu strapazieren: Wir können heute mit Fug und Recht behaupten, dass unsere Katze viel zu fett ist.

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CSD Köln soll “sauber” werden

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Der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST), also der Verein, der für den Gay Pride in Köln verantwortlich ist, hat eine “CSD-Charta” verabschiedet, die sich wie eine muffige Hausordnung liest und auch als solche gedacht ist. Was es dazu zu sagen gibt, findet sich hier, hier und in der von queer.de verliehenen Homo-Gurke.

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Schlimm: Bareback jetzt auch schon im Steakhaus!

barebacksteak
Gesehen im Siam Paragon Shoppingcenter

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Mit Schwuppentanz macht sich die Thai-Polizei “mental fit”

bkkpost550

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