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I guess I just don’t recognize you with your clothes on (madonna – celebration)

2009 23 Feb

Fettnapfkatze

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fettkatzePumpkin, unsere tierische Mitbewohnerin weiß seit heute, was es heißt, in einen Fettnapf zu treten. Und, um noch ein Wortspiel zu strapazieren: Wir können heute mit Fug und Recht behaupten, dass unsere Katze viel zu fett ist.


Es begann mit einem heftigen Klappern und Rumpeln in der Küche im Erdgeschoß. M. und ich schauen uns wissend an: Die Katze ist mal wieder von ihrem Beobachtungsposten – einem Mauervorsprung vor der Toilette – auf die Waschmaschine gesprungen. Darauf stehen immer ein paar Kochtöpfe, und die hat sie dann wohl mal eben mit in die Tiefe gerissen. Kein Grund aber, vom Schreibtisch aufzustehen und nach dem Rechten zu sehen. Es hörte sich schließlich so an, als sei nichts zu Bruch gegangen. Wir arbeiten weiter.


Zehn Minuten später schleicht Pumpkin bedröppelt in unseren Büroraum, und erst als sie mir ihre rechte Flanke zuwendet, sehe ich, dass das Malheur doch wohl etwas größer als angenommen ist. „Ist Pumpkin ins Klo gefallen?“ mutmaßt M. und kichert. Es sieht tatsächlich so aus, ihr Fell ist irgendwie pitschenass und da sie auf ihren Wanderungen durchs Haus öfters mal Wasser aus den Kloschüsseln schöpft, statt ihre Tränke im Erdgeschoss zu nutzen, ist ein solcher Unfall auch nicht unwahrscheinlich.


Kein Wasser, Speiseöl ist es, was Pumpkin jetzt aussehen lässt wie ein gestrandeter Vogel nach einer Tanker-Havarie. Die Reste von T‘s. letzten Kochaktivitäten, eine ordentliche Portion Öl in einem kleinen Topf, haben sich beim Sturz in die Tiefe über das Tier ergossen. Pumpkin hat seitdem echt schlechte Laune, maunzt beleidigt, schüttelt ihre Pfoten, und hat durch ihre Putzversuche jetzt einen schmierigen Ölfilm auf der Zunge, der für sie offensichtlich ganz widerlich ist. Ich rubble sie ein wenig mit einem Handtuch ab, aber eigentlich müsste man da jetzt mit warmen Wasser und etwas Seife ran. Das aber werde ich mich hüten zu tun. Denn was Wasser angeht, da verhält sie sich wie der Teufel bei der geweihten Version. Ich befürchte, wir werden für ein paar Tage eine zottelige, etwas ranzige Katze ertragen müssen.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 23. Februar 2009 und wurde abgelegt unter "Alltag, Thailand". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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