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I guess I just don’t recognize you with your clothes on (madonna – celebration)

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Kategorie: Allgemein

parshipcake.jpgDie Erkenntnis, dass es viel schöner ist, zu Weihnachten von den Geschäftskunden Kuchen statt Karten geschickt zu bekommen. Vorbildlich war da gay-parship.de, die uns eine leckere Schokotorte geschickt haben. Mehr davon bitte im Dezember 2007!

Die Tatsache das 2006 mein persönliches Krisen- und Katastrophenjahr war. Das aber – wie Mutti in ihrem Neujahrstelefonat sagte – es jetzt nicht noch schlimmer kommen kann. Der Meinung bin ich allerdings auch, schließlich bin ich Anhänger einer optimistischen Lebenshaltung.

Ein kleines Herz auf dem Badezimmerspiegel, das man nur sieht, wenn nach dem Duschen das Glas beschlagen ist. Das ist zwar nicht viel, was da zurück bleibt von den schönen Tage zwischen den Jahren. Aber es ist doch auf jeden Fall ein guter Start für 2007 …

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2006 31 Okt

Happy Halloween…

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hallo.jpg

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flowermonster.jpgPimp up my Klo: Auf dem Kirchplatz vor dem Amerika-Haus (da, wo sich seit den Anschlägen vom 11. September die Polizei im Schichtdienst zu Tode langweilt, weil sich kein Terrorist blicken lässt), findet einmal wöchentlich ein Markt statt. Besonders verführerisch ist die Ecke mit den Pflanzen. Da ich eh meine Wohnung gerade von alten Staubfängern befreie und umdekoriere, fiel meine Wahl auf ein üppiges Blumenmonster, das blüht wie wild. Ein bisschen habe ich Angst vor dem Teil in meinem Nacken.
Paralleluniversen: Als nochmal der Sommer zur Mitte der Woche ausbrach, belegten die Kölner sämtliche freien Plätze in den Eiscafés und bestellten sich Maxi-Eisportionen. Zeitgleich hängten Mitarbeiter der Stadt Köln die Weihnachtsbeleuchtung in die Bäume am Neumarkt.
Anti-Aging durch Photoshop: Ein Freund zeigt mir die Passbilder, die er für sich frisch hat anfertigen lassen. Die Person auf den Bildern ist jünger, als die, die mir gegenüber sitzt „Ich habe nur erwähnt, das er mich so fotografieren soll, das man meine Augenringe nicht so sieht“, behauptet er. Der Fotograf hat das offensichtlich als Auftrag zur digitalen Retusche verstanden. Manche Fotostudios wissen, was Homos wünschen…

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2006 27 Okt

Museums-Handys

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caravaggio_amor.jpgFrüher in den Museen, da traf man auf Leute, die völlig in Gedanken versunken vor einem Gemälde standen. Regungslos hielten sie mentale Zwiesprache mit dem Künstler, oder verglichen ihr Bildungsbürger-Wissen mit dem, was sie da vor sich sahen. Sollte es diese kontemplativen Menschen noch geben, so sind sie heute nicht mehr zu erkennen. Denn nun stehen ganz viele Leute minutenlang starr vor den Werken, den Kopf leicht geneigt, und nur scheinbar meditierend. In Wirklichkeit warten sie darauf, das ihr Audio-Guide endlich aufhört zu quatschen. High-Tech ist Trumpf in den Ausstellungshallen. Was allerdings gewöhnungsbedürftig ist. In der Francis Bacon-Ausstellung im K20 in Düsseldorf zum Beispiel tippen die Besucher eifrig Nummern auf einer blau leuchtenden Tastatur. Sie rufen aber mit dem Handyähnlichen Gerät nicht Mutti an, sie lauschen schweigend hinein. In der Caravaggio-Ausstellung im Düsseldorfer „Kunst Palast“ dagegen drücken sich die Kunstinteressierten kleine Bratpfannen ans Ohr, die über den Maler aufklären. Und noch etwas ist neu. Die Gruppenführungen sind keine lautstarken Veranstaltungen mehr, bei denen Studenten gelangweilt leiernd ihre Texte in die Menge blöken. Ebenfalls bei Meister Caravaggio ist eine Frau zu beobachten gewesen, die wild gestikuliert und ihre Lippen bewegt, aber in zwei Metern Entfernung nicht mehr zu hören ist. Der kleine Mikrofonbommel vor ihrem Mund überträgt die Worte per Funk in die Walkman-Kopfhörer der umstehenden Gruppe. Das ist schade für alle, die sich sonst gern neben so eine Führung stellten, um kostenlos zu lauschen. Und es ist zu befürchten, das man der Dame akustisch näher kommt, als einem lieb ist. Sollte sie ein Röchelatem plagen oder Gase aus dem Magen entweichen, so bekommt man all dies unmittelbar mit.

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2006 16 Okt

Matratzen waschen

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matratze.jpgEs gibt Dinge, die probiert man nur einmal in seinem Leben aus, danach nie wieder. Zum Beispiel, den Bezug seiner Matratze zu reinigen. Man kennt das Problem: Wenn die Schlafunterlagen ein paar Jahre auf dem Buckel haben und darauf regelmäßig sexuell aktive Nutzer liegen, dann sammeln sich darauf im Laufe der Zeit die fleckigen Zeugnisse lustvoller Momente. Man kann dann entweder schamvoll ein altes Spannbettlaken darüber streifen und das Ganze für den Sperrmüll an den Straßenrand legen. Oder, wenn man gerade keine Kohle für eine neue Lottermatte hat, die Fleckenpracht ignorieren. Das funktionierte bei mir bis Samstag. Manchmal bekomme ich so Putzfimmelanfälle mit integrierter Absenkung meiner Ekelgrenze. Und jetzt war eben die Matratze fällig. Nachdem ich entdeckt hatte, das sich deren Bezug per Reißverschluss öffnen und abziehen lässt.

Meine Waschmaschine beherrscht kein Deep Throat, das Stoffmonster will einfach nicht in die Trommel passen. Ok, also ab zum nächsten Waschsalon neben der Post in Köln-Kalk und das dicke Ding in die „Jumbo-Waschmaschine“ gestopft. Das Wasser, das hinter dem Glas des Trommeldeckels einströmt, bringt die Eiweißrückstände im Stoff ordentlich zum Leuchten. Ich verkrümele mich schnell in eine Ecke des Salons, damit keiner angewiderte Blicke auf meine Wäsche und mich werfen kann. 37 Minuten später sind die Flecken immer noch da. Einen Hauch zarter zwar, doch weiterhin sichtbar. Egal, mehr als 40 Grad traue ich mich nicht. Ab nach Hause. Acht Euro Lehrgeld gezahlt.

Am Sonntagabend beginnt der Machtkampf zwischen dem Bezug und mir. Der ist störrisch, will nicht wieder zurück auf den Schaumstoff. Ich scheuere mir die Finger wund, ein Fingernagel knickt um, ich schwitze und fluche und benötige eine Stunde, bis ich den Reißverschluss wieder schließen kann. Beleidigt knubbelt und wölbt sich der Federkern auf dem Boden, das blöde Ding ist doch trotz aller Vorsicht ein paar Zentimeter eingelaufen. Hoffentlich liegt sich das wieder platt. Mein einziger Trost: Ich habe wahrscheinlich mehrere Millionen Hausstaubmilben gekillt. Und mein Putzfimmelanfall ist vorbei.

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chrismon.jpg

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2006 6 Okt

Woran man merkt…

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gummib.jpg… das man wirklich nicht gut drauf ist: Wenn man bis nachts um halb eins auf den grünen Fortschritts- balken der Datensicherung starrt, bereits eine Tafel Kinderschokolade (100 Gramm = 600 Kalorien) verputzt hat und anschließend noch die komplette Tüte Gummibärchen (200 Gramm = 660 Kalorien) auffuttert, die man eigentlich für den Freund mitgebracht hat.

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2006 17 Sep

Über den Durst

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In der Wahlkampfberichterstattung der ARD reden Moderatoren wie Politiker statt von Prozentpunkten und Sitzen beim Berliner Ergebnis dauernd von "einem über den Durst" oder "sieben bis acht über den Durst". Haben die alle schon zuviel Berliner Kindl gesoffen?

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2006 8 Sep

Dügün TV

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dugun.jpgBeim Zappen durch die digitalen Kanäle von Netcologne gerade bei Dügün TV hängen geblieben. Laut eigenen Angaben ist es der weltweit erste Hochzeitskanal. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es irgendwo in den USA auch einen Wedding Channel gibt. Aber der aus Köln stammende Sender ist auf jeden Fall der Erste, der stundenlang türkische Hochzeiten im Videocam-Amateurfeeling überträgt. Die, die gerade gezeigt wird, findet in irgendeiner hässlichen Multifunktions-Turnhalle statt. Die Stimmung ist aber klasse. Trotz der förmlichen Kleidung mit langen Kleidern und Anzügen tanzen sich alle beim wirklich guten Türkpop die Seele aus dem Leib. Und die etwas moppelige Braut singt für ihren ebenso fülligen Ehemann.

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2005 31 Aug

Mutti Merkel

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muttimerkel (38k image)
Warum sieht meine Mutti aus wie Angela Merkel? (Mit schlechter Kamera am vergangenen Montagabend in Bottrop festgehalten.)

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