Aus der Reihe „Schlechte Übersetzungen“ heute: Die folgende Message von „Nudebutt“ aus Malaysia, die sich heute Morgen in meinem Gayromeo -Postfach befand:
Hallo Geck, wie geht es Ihnen? Ich bin malaysische Mischung siamesischer gerader verantwortlicher Junge mit einfacher und gewöhnlicher Aussicht. Ich glaube, dass die großen Kerle vom goldenen Herzen, von der herrlichen Haltung und von der großen Beschaffenheit eher dann Aussichtanziehung kommen. Ich bin geöffnetes gekümmert, verfeinert, Richtung der Stimmung, hoher Ehrgeizkarrieremann in der akademischen und professionellen Software Engineer. Ich mag reisen und schlage mit einer Keule und höre zur Musik, zu aufpassenden Filmen, zum Sport wie dem Wandern, zum Felsen, der, das Radfahren klettert und spiele Volleyball, Badminton, Bowlingspiel, Turnhalle usw. Ich suche Völker mit irgendwelchen Arten Rennen, fromm, Kultur, Hintergrund, Gemeinschaft und Gruppen von auf der ganzen Erde für Kaffee, die Unterhaltung, Spaß und das Teilen der Erfahrung des Lebens. Ich versuche, für jeder das beste und das nett zu sein.
Beifall, Alim. Penang, Malaysia.
Kategorie: Italien
2006 17 Aug
Ich suche Gruppen auf der Erde für Kaffee
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"Be free, be free", schallte es den ganzen Donnerstagabend über aus den Lautsprechern im großen Saal des Teatro Nuovo in Turin. Das von der italienischen Sängerin Valentina Gautier kreierte bombastische Pop-Stück ist die diesjährige Hymne zum Gay Pride Torino. Schauspieler Udo Kier nahm die Aufforderung wörtlich. Er war so frei, sich schon vor Beginn der Preisverleihung ordentlich einen anzuschickern, so das er nicht mehr in der Lage war, auf der Bühne den Namen des Preisträgers abzulesen. Seinem Jurykollegen, dem chinesischen Regisseur Yonfan war das so peinlich, das er versuchte, Kier das Mikro zu entreißen. Irgendwie schaffte es die Jury dann doch noch, ihre Preise loszuwerden, und Kier zog es vor, die restliche Zeit über mit dem Moderator zu kuscheln, der sich kaum zu wehren wusste. Das lustige Gerangel bildete den Abschluss einer Woche voller Filme. Und wer wissen möchte, was ich noch gesehen habe, der klicke auf weiter….
2006 23 Apr
Filme, die das Leben verändern
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Darf man eigentlich als Deutscher in Turin einem anderen Deutschen schlagen, weil der meint, er müsse, da er gerade im Park Valentino an einem Mann mit schwarzer Hautfarbe vorbeigeht, den Spruch loslassen: „Wir müssen irgendwo kurz vor Afrika sein“? Ich verspürte einen kurzen Moment eine geradezu staatsbürgerliche Verpflichtung zu einem solchen Gewaltakt. Davon abgesehen ist alles schön im norditalienischen Städtchen. Die vielgelobte Gastfreundschaft des schwul-lesbischen Filmfestivals hat mit warm umfangen, viele Gesichter aus den letzten beiden Jahren sind wieder zu sehen und die Eiscreme, die Pizza sowie das Bier Moretti schmecken fantastisch. Leider hat auch Olympia es nicht vermocht, manche Missstände zu beseitigen: Nach 23 Uhr bleibt es weiterhin schwierig, etwas zu Essen oder zu Trinken zu bekommen. Und ins Kebab Döner werden immer noch kalte Pommes mit in den Fadenbrot-Ersatz aus Pizzateig hinein gerollt. „I film che chambio la vita“ heißt es im Untertitel zum 21. Filmfestival. Welche Filme in den vergangenen zwei Tagen mein Leben verändert haben, verrate ich hier… weiterlesen… »
Mein Weblog erblickt das Licht der Welt. Danke an John Badalu, den ich während des schwul-lesbischen Filmfestivals in Turin traf, und der mich mit seinem eigenem Weblog dazu inspirierte, es ihm gleich zu tun…
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