Der thailändische Gesundheitsminister hat am Donnerstag die Öffentlichkeit mit den Ergebnissen einer Umfrage verblüfft, die sein Ministerium durchführen ließ. Gegenüber der Bangkok Post erklärte Manit Nopamornbode: „Die meisten Touristen erachten nicht das Trinken als Hauptgrund für ihren Aufenthalt [in Thailand]. Sie ziehen es vor, die Kultur zu genießen und Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.“ Ah ja. Dann ist das wahrscheinlich nur Eistee, was die Touristen in Silom, Suriwong, Sukhumvit und in der Khao San Road da vor sich auf den Tischen stehen haben. Und die vielen Gestalten mit dem glasigen Blicken, die man besonders Nachts um zwei trifft, torkeln nur deshalb über die Straßen, weil sie so glücklich über die tollen Sehenswürdigkeiten sind, die sie in der Soi Cowboi gesehen haben. weiterlesen… »
Kategorie: Thailand
2009 19 Mrz
Thailand: Touristen sind nicht zum Trinken da
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2009 8 Mrz
Warum ich mir manchmal wie im Science Fiction vorkomme
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Wie gewohnt geht der Blick zuerst über die Köpfe der Bedienung hinweg in die Höhe. Da stehen sie nebeneinander aufgereiht, die Menüs 1, 2, 3, 4, 5, 6, in der Ecke jeweils die Hinweise auf die Maxi-Option für nur wenige Baht mehr. (Ich weiß, standardisiertes Fastfood in der Stadt der exzellenten Garküchen zu bestellen, ist eine Sünde. Aber zwei frisch zubereitete Cheeseburger nach einem mehrstündigen Saunagang schmecken einfach ganz fantastisch). Irgendetwas ist anders bei diesem Burgermenü an der Decke. Hinter den Schriften schimmert und glimmert es grünlich-silbern. Die roten Blasen mit den Preisangaben pumpen fröhlich vor sich hin, wie kleine Herzen. War ich zu lange im Dampf? weiterlesen… »
Pumpkin, unsere tierische Mitbewohnerin weiß seit heute, was es heißt, in einen Fettnapf zu treten. Und, um noch ein Wortspiel zu strapazieren: Wir können heute mit Fug und Recht behaupten, dass unsere Katze viel zu fett ist. weiterlesen… »
2009 4 Feb
Schlimm: Bareback jetzt auch schon im Steakhaus!
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Gesehen im Siam Paragon Shoppingcenter
2009 3 Feb
Mit Schwuppentanz macht sich die Thai-Polizei “mental fit”
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2009 22 Jan
Neues aus der Nachbarschaft
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Der Hinterhof, in dem das Haus mit unserer WG liegt, ist meist ein lebhafter Ort. Thais, Chinesen, sowie M. und ich als einzige Farangs (Ausländer) bewohnen den Mikrokosmos, in dem viel gearbeitet und noch mehr getratscht wird. Besonders wir geben der Nachbarschaft, die uns ansonsten geflissentlich ignoriert, ordentlich Gesprächsstoff. weiterlesen… »
2009 15 Jan
Wie gewonnen, so zerronnen
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Wie von meinem Medium Phom angeordnet, liegen seit vergangenem Sontag die Lotusblüte und diverse weitere vertrocknete Blütenblätter verstreut auf dem Schreibtisch herum. Ich warte nach wie vor auf den versprochenen großen geschäftlichen Erfolg. Dass mir gestern das Handy geklaut worden ist, hat bestimmt nichts zu sagen. Ist aber auch besser so, denn so hat wenigstens der Telefonterror meiner per königlichem Segen angetrauten Bekanntschaft ein Ende… weiterlesen… »
2009 11 Jan
Eine Nacht mit Bom, Pim, Phom und König Rama V.
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Es war nach langem Hin und Her im Chat abgemacht: Um Mitternacht werde ich Bom anrufen und endgültig klären ob und wie ich zu ihm kommen werde, um mit ihm die Nacht über ein bisschen Sanuk zu haben. Der Anruf war notwendig, denn wir waren uns einig, dem Spaß in den Betten ein bisschen zusätzliche Würze durch bewusstseinsverändernde Stoffe verleihen zu wollen. Und die mussten erst beschafft werden. weiterlesen… »
Meiner Entscheidung, nun in einem dreimonatigen Rhythmus jeweils in Köln und Bangkok zu leben, folgte bekanntlich im letzten Sommer die Tat. Direkt nach dem Kölner CSD begann mein erstes Quartal in meiner zweiten Heimat. Ich nenne es im Gespräch mit Anderen immer einen „Test“. Denn ich weiß noch nicht so recht, ob es mir gelingen kann, mit beiden Beinen fest auf unterschiedlichen Böden zu stehen. In Köln entziehe ich mich durch meine Abwesenheit automatisch privaten Netzwerken. In Bangkok muss ich diese noch mühsam aufbauen, ständig unterbrochen durch den Ortswechsel. Der phlegmatische Umgang mit Freundschaften, der mir zu Eigen ist, ist da nicht sehr hilfreich. Und ich muss gestehen, meine Hauptmotivation ist die, unter den gegebenen Umständen trotzdem so nah wie möglich bei M. zu bleiben. weiterlesen… »
2008 26 Sep
Schweißdialog mit einem Katzenversteher
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Während M. unseren WG-Tiger jetzt mit Vorliebe „dicke fette Katze“ nennt (sie hat wirklich etwas zugelegt, nachdem sie gelernt hat, dass man das bis vor kurzem noch offen herumstehende Futter auch aus den Kartons stehlen und dann in beliebigen Mengen verzehren kann), heißt Pumpkin bei mir seit heute nur noch Pee-kin oder Pinkelkatze. Am Morgen gegen zehn schleicht sie mit gesenktem Kopf in mein Zimmer, beschnuppert argwöhnisch die fremden Socken, die da auf dem Boden liegen und die Unterhose, inspiziert danach die Reste des vergangenen nächtlichen Gelages. Als ich aus der Dusche zurückkehre, schwimmt auf einem meiner Sitzkissen ein schöner ordentlicher Katzenpipi-Teich. Daneben sitzt Pumpkin und putzt sich unschuldig die Pfoten. weiterlesen… »

