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Rosa Zone und Queer waren zwar alternative Blätter, die man inzwischen im “Archiv für alternatives Schrifttum” in Duisburg bewundern kann, doch Underground-Zines waren sie nie. Aus Montreal und New York City kommt das “Scum Bum Fag Mag”, eine wunderbare Mischung aus Dilletantismus und Genialität, Kunst, Trash und Camp. Im Internet ist die gescannte Version für alle zugänglich.
Ebenfalls empfehlen kann ich das vierteljährlich erscheinende “Butt Magazine”, das es in gedruckter Fassung in den Niederlanden gibt, und das mit seiner inzwischen zehnten Ausgabe ein begehrtes alternatives Kultobjekt ist. Von den alten Ausgaben sind nur zwei nachbestellbar. Im Netz sind jeweils ein paar der Themen aus dem Heft nachzulesen. Das Layout ist Sixties-Retro, Wolfgang Tillmans macht ab und an mit, und die Interviews sind wirklich gut, so etwas liest man in den Magazinen hierzulande leider selten.
Scum Bum Fag Mag
Butt Magazine
