
Freitagabend: Völlig verschwiegen hat der „hinnerk“ unsere Lesung nicht – im Terminlisting tauchte sie auf – dafür wurde aber eine falsche Uhrzeit abgedruckt. Immerhin kamen noch acht Personen, die auf „Fremdgehen macht glücklich“ neugierig waren. Während Wolfram Setz eigentlich nur gekommen ist, um – wie man es von ihm gewohnt ist – zu provozieren (siehe Michas Weblog), versuchte Rüdiger Lautmann die Zeitgeistigkeit unserer These auszuloten. Mit einer intellektuellen Auseinandersetzung über die von uns notierte „oral history“ hatten wir nicht gerechnet. Den Ex-Zwickauer, der uns noch ins Gnosa begleitete, hätte ich gern geküsst, doch man will ja nicht unhöflich sein. Zum einen ist da ja noch der liebe Buchhändler, zum anderen ist nicht sicher, ob Micha und vor allem auch der junge Leser gerne mitgeküsst hätten. Stattdessen ziehen Micha und ich noch schnell nach St. Pauli, um dort original thailändisch zu speisen. Pet pet, arroi, arroi!
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