
In den letzten Monaten haben wir fleißig Lebensmittel bei Real eingekauft. Das bescherte Micha nicht nur jede Menge Payback-Punkte, die er so gern sammelt, es gab im Oktober und November zusätzlich auch noch Rabattmarken, für die man einen Einkaufsgutschein im Wert von 15 Euro erhält. Den haben wir heute eingelöst. Und was haben wir dafür gekauft? Sechs Gläser Nutella! Denn schließlich gibt es neben 3 Euro Rabatt bei Abnahme von gut zweieinhalb Kilo Nuß-Nougat-Aufstrich auch noch ein Toastbrat umsonst dazu. Die Nutella hält sich bis Ende 2005, damit sollten wir keine Probleme haben. Das Toastbrot werden wir wohl verschenken…
Archiv: November 2004

„Herzlich willkommen!“ flötet es fröhlich rot vom klebrigen Platzdeckchen im ICE-Speisewagen. „Sehr geehrte Kunden, bitte halten Sie diese Plätze für unsere Bistro-Gäste frei.“ wird der Willkommensgruß darunter präzisiert. Übersetzt heißt das Wohl: „Na, nun nehmen Sie schon Platz, aber wehe, sie wollen hier nix verzehren. Und bleiben Sie ja nicht zu lange hier hocken. Wir wissen auch, dass unsere Züge dauernd übervoll sind und Sie stundenlang im Flur rum stehen müssen, aber deswegen brauchen Sie sich noch lange nicht hier niederlassen, sich womöglich auch noch an einem einzigen Glas Sprudel festhalten während der Fahrt und schlechte Stimmung verbreiten. Üble Laune haben wir schon genug, da brauchen Sie uns nicht noch weiter runterreißen. Also scheren Sie sich endlich, das Schöfferhofer ist eh alle, wir stehen schon seit zehn Stunden auf den Beinen, und eigentlich wollten wir den Laden sowie erst gar nicht aufschließen.“
Meist wird die Leser-Beteiligung an meinem Weblog ja ganz verantwortlich genutzt. Die Wertung, ob denn ein Beitrag gefallen hat oder nicht, wird gleichermaßen angeklickt. Doch inzwischen nervt es schon ein bisschen, dass ein paar Spezis regelmäßig vorbei schauen, um mal schnell alle Beiträge mit einem negativen Eintrag zu versehen. Keine Ahnung, ob es aus Gehässigkeit geschieht, kindisch ist es auf jeden Fall. So auch heute wieder. Gerne würde ich ja wissen, wer dahinter steckt, womit ich dann meine kindische Seite offenbare. Aber spannend ist es schon, was man alles mit ein paar kleinen Tools rausfinden kann über den anonymen Klicker, dessen Vote mit IP-Adresse bei mir registriert wird. Hinter der IP-Adresse 80.184.81.182 steckte zum Beispiel ein Freenet-Einwahlpunkt in Düsseldorf. Der Rechner, der über die Einwahl im Netz hängt, trägt den Namen Dirk, wahrscheinlich heißt der fanatische Nein-Klicker ebenso. Also Dirk aus Düsseldorf: Ich bin kein gebürtiger Kölner, wenn Dir das irgendwie helfen sollte… :hehe:

Das wollte ich schon immer wissen: Mein “persönliches Haarausfall-Risiko”. Da kommt der Alpecin-Glatzenrechner gerade recht. Trotz der in den letzten Jahren gewachsenen Geheimratsecken (siehe Foto rechts) gibt die Haarwässerchen-Firma Entwarnung: Sehr wahrscheinlich werde ich bis ins hohe Alter nicht mit einer Glatze rechnen müssen. Na, da braucht Micha (links) ja erst recht keine Panik zu haben…

Mein erster Besuch in Regensburg, bislang zog mich nichts in diese überraschend schöne Stadt. Die Lesung zum Fremdgeh-Buch brachte uns in die mittelalterlichen Altstadtgassen, in ein wunderbares Hotel, das wie ein Museum aus der Gründerzeit eingerichtet war und ins Café Ambrosius. Rund 40 Zuhörer, ein nettes Publikum, und noch nettere Menschen aus der Buchhandlung „Pustet“, die uns an dem Abend betreuten und abfüllten. Beziehungsweise es uns leicht machten, dass wir uns mit alkoholischen Getränken versorgten. Entsprechend k.o. waren wir am nächsten Morgen, aber da es eh regnete, fiel der geplante Stadtrundgang sowieso flach.
In Stuttgart fiel die Lesung mangels Zuhörer aus. Der Buchladen hatte zu wenig die Werbetrommel gerührt, die Homoblätter hatten vergessen, den Termin aufzunehmen. Der Abend bei Rotwein, Bier und ohne Lesung war dann aber trotzdem nett und spannend. Der Buchhändler und sein Freund erzählten von ihrer Dreierbeziehung, die sie 20 Jahre lang gelebt hatten, bis der Freund überraschend starb.
2004 3 Nov
Wir pfeifen auf den Homo-Gurkenkönig
Abgelegt unter: Schwul | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Tilman Krause hat mich nicht nur hier aufgeregt, es war mir auch eine „Homo-Gurke“ auf queer.de wert. Inzwischen zieht die Geschichte weitere Kreise. Joachim Bartholomae, Verleger des Hamburger MännerschwarmSkript Verlags hat mit einem Leserbrief an „Die Welt“ reagiert, den ich hiermit zur Kenntnis geben möchte…
Meine Güte! Kann denn bitte endlich mal jemand den Eike Stedefeldt in den Arm nehmen und ihm sagen, dass er ihn gaaanz doll lieb hat? Denn sonst wird aus dem lieben Kollegen am Ende noch eine verbitterte alte Tante. So viel Gift und Galle wird da in der aktuellen Gigi gespuckt (siehe Auszug, zum Lesen auf das Bild klicken), das tut wirklich niemandem gut…

