
Mein erster Besuch in Regensburg, bislang zog mich nichts in diese überraschend schöne Stadt. Die Lesung zum Fremdgeh-Buch brachte uns in die mittelalterlichen Altstadtgassen, in ein wunderbares Hotel, das wie ein Museum aus der Gründerzeit eingerichtet war und ins Café Ambrosius. Rund 40 Zuhörer, ein nettes Publikum, und noch nettere Menschen aus der Buchhandlung „Pustet“, die uns an dem Abend betreuten und abfüllten. Beziehungsweise es uns leicht machten, dass wir uns mit alkoholischen Getränken versorgten. Entsprechend k.o. waren wir am nächsten Morgen, aber da es eh regnete, fiel der geplante Stadtrundgang sowieso flach.
In Stuttgart fiel die Lesung mangels Zuhörer aus. Der Buchladen hatte zu wenig die Werbetrommel gerührt, die Homoblätter hatten vergessen, den Termin aufzunehmen. Der Abend bei Rotwein, Bier und ohne Lesung war dann aber trotzdem nett und spannend. Der Buchhändler und sein Freund erzählten von ihrer Dreierbeziehung, die sie 20 Jahre lang gelebt hatten, bis der Freund überraschend starb.
