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Der ungarische Regisseur István Szabó verfilmte 1984 die wahre Geschichte des k.u.k-Offiziers Alfred Redl, mit dem unglaublich guten Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle. 1985 gab es zumindest eine Oscar-Nominierung für den besten nichtenglischsprachigen Film. Den Streifen habe ich wahrscheinlich so um 1986 herum im Fernsehen gesehen, zu einer Zeit also, wo ich noch nicht offen schwul gelebt habe. Nicht nur deswegen hat mich die Story um den homosexuellen Oberst so fasziniert. Als ich mir heute ein Szenenbild anschaute, fiel mir wieder ein, worin mein besonderes Interesse an dieser Verfilmung bestand. Oberst Redl lebte eine zeitlang heimlich mit seinem Lover Alfredo Velocchia zusammen, gespielt von dem äußerst gut aussehenden Schauspieler Lázló Gálffý, der 1984 Anfang 30 war (siehe Bild rechts, zum vergrößern drauf klicken). Eine kleine Google-Recherche zeigt, dass Lázló auch heute noch in kleineren Rollen in Ungarn tätig ist. Allerdings habe ich ihn auf den aktuellen Bildern – jetzt als 50-Jähriger – nicht mehr wieder erkannt. „Oberst Redl“ läuft auf arte am 16.1. (20:45), 17.1. (23:55) und 27.1. um 15:15.
