chriskoeln.de

I guess I just don’t recognize you with your clothes on (madonna – celebration)

Du durchsuchst gerade das Archiv von Donnerstag, 27. Januar 2005.

Archiv: Donnerstag, 27. Januar 2005

2005 27 Jan

Test-Eintrag Nr XY

Abgelegt unter: Schwul | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

blubber

Share

anders (17k image)
Die Lindenstraße feiert 20-jähriges Bestehen und die 1.000 Folge am kommenden Sonntag. Derzeit hängen vier sehr hübsche Plakatmotive im Groschenroman-Stil in den Städten. Sehr schöne Idee. Die Poster kann man als pdf hier downloaden.

Share

space99 (12k image)
Dr. Helena Russell sitzt an ihrem geschwungenen Arbeitstisch und schreibt an einem medizinischen Bericht. Auf einer elektrischen Schreibmaschine. Währenddessen dreht sich Commander John Koenig noch einmal in seinem Bett um, der Klappzahlenwecker zeigt gerade mal sechs Uhr morgens. Es ist noch still auf der Mondbasis Alpha 1 im Jahre 1999. Doch die nächste Katastrophe kommt bestimmt…
Ach, wat war dat schön, damals in den Siebzigern. Raumschiff Enterprise war längst schon wieder mit Warp fünf in den Tiefen des Weltalls entschwunden, als plötzlich der Mond explodierte, und 311 Männer und Frauen künftig auf dem Erdtrabanten um ihr Überleben kämpfen mussten. Samstag für Samstag im ZDF. Ich erinnere mich lebhaft an viele Szenen der britischen Science Fiction Serie. Die große Zentrale der Mondbasis, wo junge Männer und Frauen in hautengen cremefarbenen Uniformen ihren Dienst tun. Die Fernedienungen am breiten Plastikgurt, mit denen man umständlich die Türen öffnen und schließen mußte, und die zugleich kleine Videotelefone waren. Die rosafarbene Tunnelbahn. Die große Computerwand, aus der immer die Rechenergebnisse bevorstehender Kollisionen per Papierstreifen ausgespuckt wurden.
Ebenfalls erinnere ich mich, dass ich die Klebebildchen für das Mondbasis Alpha1-Sammelheft wie blöd gekauft habe. Und auch die filigranen Fluggeräte, die Adler, von denen ich mehere Plastikmodelle zusammen geklebt habe, und die mindestens so häufig zu Bruch gegangen sind, wie in der Serie.
Das Wiedersehen – die ersten Folgen sind jetzt auf DVD erschienen – ist verblüffend erkenntnisreich: Die Kulissen sind reine 70er-Jahre Designstudien. So manchen geschwungenen Plastiksessel hätte man heute gern in der eigenen Wohnung stehen. Aber auch die Handlungen sind so fest im Zeitgeist der Siebziger verankert, dass man kreischen möchte. Der Mond wird aus der Bahn gerissen, man erinnert sich, weil die Atommüll-Lager explodieren. Der technikgläubige Wissenschaftler auf der Station wird von Folge zu Folge belehrt, dass Maschinen eben nicht alles können. Ständig fliegt der Mond an esoterisch angehauchten Aliens oder Flower-Power-Planeten vorbei. Die vermeintlichen Peace-Paradiese entpuppen sich aber stets als Trugbilder oder als wahre Horrortrips. In der zweiten Staffel kam die außerirdische Maya dazu, eine vermeintliche Frau, die – ganz transgender – jede beliebige Lebensform und jedes Geschlecht annehmen konnte. “Space 1999″, wie die Serie im Original heißt, ist nach 30 Jahren camper Sci-Fi-Kult mit unterhaltsamen Trash-Faktor.

Share

chriskoeln.de läuft unter Wordpress 3.1.3
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates
26 Verweise - 2,099 Sekunden.