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I guess I just don’t recognize you with your clothes on (madonna – celebration)

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Archiv: Mittwoch, 16. Februar 2005

2005 16 Feb

Straßenbahn-Rundfunk

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kvb (8k image)
Das Grauen startet mit drei ohrenbetäubenden Fieptönen, gefolgt von einem albernen Gongschlag. Die KVB versucht mal wieder eine Durchsage. „Hier spschrischt die Leitschstelle der Kölner Ver-krcks-betriebe mit einer frck-ichtigen Durschsage fffffffffffahrgäschte der Linie 12.“ Na prima, ich sitze in der Linie 12, und verstehe nur Bahnhof. Der Sprecher scheint Mikrofonangst zu haben. Er klingt, als halte er möglichst großen Abstand zur Sprechanlage. Die Kollegen, die im Hintergrund krakeelen, sind besser zu verstehen, als er. Zudem scheint die Funktechnik aus dem vorletztem Jahrhundert zu stammen. Wahrscheinlich arbeiten die noch mit alten schwachen Röhrenverstärkern. Ich meine, es ist ja löblich, die Fahrgäste informiert zu halten, die werden sonst nämlich immer ganz schnell ganz unwirsch. Aber warum man dazu eine Technik benutzt, die für fahrende Bahnen unter Starkstromleitungen – also einem Umfeld mit extrem vielen elektrischen Störungen – völlig unbrauchbar ist, ist mir ein Rätsel. Zwei Minuten lang prasselt, kracht und quäkt es in maximaler Lautstärke aus den Lausprechern, mühselig rekonstruiere ich aus dem Lärmstrudel die Information, dass irgendwo auf dem Weg der Linie 12 ein Wasserrohrbruch die Weiterfahrt unmöglich macht und deswegen irgendwo anders Ersatzbusse fahren. „FFFFir bitten um ihr – krck – Verschschtändnis…“

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Das Grauen startet mit drei ohrenbetäubenden Fieptönen, gefolgt von einem albernen Gongschlag. Die KVB versucht mal wieder eine Durchsage. „Hier spschrischt die Leitschstelle der Kölner Ver-krcks-betriebe mit einer frck-ichtigen Durschsage fffffffffffahrgäschte der Linie 12.“ Na prima, ich sitze in der Linie 12, und verstehe nur Bahnhof. Der Sprecher scheint Mikrofonangst zu haben. Er klingt, als halte er möglichst großen Abstand zur Sprechanlage. Die Kollegen, die im Hintergrund krakeelen, sind besser zu verstehen, als er. Zudem scheint die Funktechnik aus dem vorletztem Jahrhundert zu stammen. Wahrscheinlich arbeiten die noch mit alten schwachen Röhrenverstärkern. Ich meine, es ist ja löblich, die Fahrgäste informiert zu halten, die werden sonst nämlich immer ganz schnell ganz unwirsch. Aber warum man dazu eine Technik benutzt, die für fahrende Bahnen unter Starkstromleitungen – also einem Umfeld mit extrem vielen elektrischen Störungen – völlig unbrauchbar ist, ist mir ein Rätsel. Zwei Minuten lang prasselt, kracht und quäkt es in maximaler Lautstärke aus den Lausprechern, mühselig rekonstruiere ich aus dem Lärmstrudel die Information, dass irgendwo auf dem Weg der Linie 12 ein Wasserrohrbruch die Weiterfahrt unmöglich macht und deswegen irgendwo anders Ersatzbusse fahren. „FFFFir bitten um ihr – krck – Verschschtändnis…“

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