
Kreiiiiiiiiiiiisch!!!!!!!!!!! Ich weiß gar nicht, ob ich das hier überhaupt verraten soll. Denn wenn es sich unter den Schwuppen kurz vor dem Grand Prix am 21. Mai herum spricht, das es eine Internet-Radiostation gibt, die NUR Songs aus den Eurovision Song Contests der letzten 50 Jahre spielt, dann sind sofort die Streamingserver überlastet. Deswegen verweise ich nur ganz dezent auf den Link unten links in der Leiste…
Archiv: Dienstag, 17. Mai 2005

CSD in Düsseldorf am vergangenen Pfingstwochenende: Was hatten die Düsseldorfer für ein Schwein! Während es am Samstag wie am Sonntag in Köln beinahe permanent regnete, blieb es in der Landeshauptstadt weitestgehend trocken. In der vergangenen Woche bin ich überraschend angesprochen worden, ob ich die zwei politischen Talkrunden auf der Bühne moderieren möchte. Dem ursprünglich eingeplanten WDR-Journalisten war plötzlich eingefallen, dass sein Arbeitgeber so kurz vor der Landtagswahl keine aktive Beteiligung an politischen Veranstaltungen gestattet. Mochte ich natürlich, hab ja schließlich ganz gern ein Mikrofon in der Hand und etwas Lampenfieber im Nacken. Ministerin Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) mit Regenbogenschal hatte leichtes Spiel beim schwul-lesbischen Publikum. Selbst wenn sie Sätze wie: „Eines muss ich Euch sagen: Ich esse gerne Kartoffelbrei!“, oder so, von sich gegeben hätte, die Leute hätten gejubelt. Arm dran dagegen war Regina van Dinther (CDU), die zwar noch spontan ein Ständchen vom Publikum gesungen bekam, als sie erwähnte, das sie Geburtstag habe, die ansonsten aber gnadenlos niedergepfiffen wurde. Zwei Beobachtungen am Rande: Die bekannteste Transsexuelle der SPD in NRW, Sylvia Fee-Wadehn war zwar nicht auf der Bühne, lief aber die ganze Zeit mit einem roten Schal herum, auf dem ein Heide Simonis-Aufnäher prangte. Mir war nicht bewusst, wie sehr sich die NRW-SPD bereits auf den drohenden Untergang eingestellt hat. Und dem Bündnisgrünen Arndt Klocke versuchten dauernd Leute in die Augen zu sehen. Auf den Plakaten mit seinem Konterfei, die strategisch günstig in den schwulen Szenevierteln hängen, leuchten seine Augen nämlich parteigrün. Sind sie aber gar nicht…
