
Der aktuellen c’t liegt eine CD mit einer Testversion von VMware bei, die man ein ganzes Jahr lang nutzen kann. Diese geniale Software bildet auf dem eigenen Rechner virtuell Computerumgebungen nach, auf denen sich dann andere Betriebssysteme installieren lassen. Ich habe mir heute mal den Spaß erlaubt, meine alten Disketten mit DOS 6.2 und Windows 3.11 aus dem Keller zu holen. Das Floppylaufwerk knurpselt, quietscht und rattert wie ehedem, lässt sich brav Diskette für Diskette füttern. Ach war das schön schrecklich damals, das stundenlange Sitzen vor dem gelben Fortschrittsbalken und dazu die Lobhudel-Texte, die einem dauernd sagen, was man doch für ein tolles Betriebssystem gekauft habe und dass jetzt doch genug Zeit sei, schon mal die Postkarte mit der Registrierung auszufüllen. 1994 habe mir einen 486er PC mit Win3.11 gekauft. Das war nicht mein erster Rechner, aber eben die erste Maschine, bei der ich das Schrauben an PC-Hard- und Software exzessiv betrieben habe. Dementsprechend habe noch die DOS- und Windowsbefehle zum tunen und bedienen drauf. Museumswissen…
