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Archiv: Freitag, 9. Dezember 2005

2005 9 Dez

King Kong kütt

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kingkong (8k image)
In Vorbereitung auf King Kong, der ab kommender Woche in einem zweiten Remake wieder in den Kinos rumbrüllt, habe ich mir vorgestern die Originalfassung von 1933 und gestern das erste Remake von 1976 angeschaut. Den Schwarz-Weiß-Klassiker hatte ich zuletzt irgendwann in den Siebzigern als Jugendlicher gesehen. Die vor über 70 Jahren so schockierenden Special Effects erzeugen heute nur noch Schmunzeln, und auch der Dauerschreieinsatz von Scream-Queen Fay Wray, die so schön expressionistisch die Augen aufreißen und die Arme in die Luft werfen kann, ist trashig schön. Erstaunlich aber auch die gezeigte Brutalität, mit der der ruckelig animierte Affe Menschen zertrampelt und durch die Luft wirft.
Im 1976er Remake von John Guillermin muss Jessica Lange zwar viel weniger kreischen, dafür spielt sie das Blondchen wesentlich doof-naiver. Die Liebe des Affen zu ihr und die Erwiderung dieser Gefühle durch die Entführte wird stärker herausgearbeitet. Was ich völlig vergessen hatte: King Kong klettert diesmal nicht auf das Empire State Building, sondern auf das World Trade Center.
„Herr der Ringe“-Schöpfer Peter Jackson lässt seine mit drei Stunden episch lange Verbeugung vor dem Horror-Klassiker in den Dreißiger Jahren spielen. Naja, selbst wenn er in der Jetztzeit gespielt hätte, es bleibt Kong nur das Empire State Building für den Showdown.

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