chriskoeln.de

I guess I just don’t recognize you with your clothes on (madonna – celebration)

Du durchsuchst gerade das Archiv des Monats März 2006.

Archiv: März 2006

2006 31 Mrz

Poppers für alle!

Abgelegt unter: Köln,Schwul | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

PP_Buch.jpg Der Verkauf ist in Deutschland verboten, der Konsum jedoch erlaubt: Vor allem schwule Männer schnüffeln die Sex-Droge Poppers, die manche Menschen noch geiler macht, anderen jedoch nur Kopfschmerzen bereitet. Wir vom Kölner queercom-Team haben nun das weltweit erste Poppers-Handbuch herausgegeben. Der im Himmelstürmer Verlag erschienene Band klärt über Wirkungsweise, Freuden, aber auch Gefahren des rattig machenden Riechwassers auf und lässt User, Promis sowie Experten zu Wort kommen. Am 4. April laden wir alle Interessierten zur öffentlichen Buchpremiere in Kölns schwule Cruisingbar "Midnight Sun" ein. Präsentiert werden nicht nur die spannendsten Texte aus dem Band, sondern unter anderem auch ein Poppers-Quiz, bei dem es "Lederreiniger", "Raumduft" und "Benzinzusatz für Modellflugzeuge" zu gewinnen gibt.

Tag: Dienstag, 4. April, 19 Uhr, Ort: Midnight Sun, Richard-Wagner-Str. 25, 50674 Köln

Share

2006 30 Mrz

Elefanten-TV

Abgelegt unter: Köln | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

elefantbaby.jpgEnde letzten Jahres gab es bereits Befürchtungen im Kölner Zoo. Ist mit der Elefantenkuh Khaing Lwin Htoo wirklich alles in Ordnung? Das Baby im Bauch der Mutter strampelte schon ordentlich herum (autsch!), aber mit der Geburt wollte es nichts werden. Während man nonstop über die Liveübetragung per Webcam in das Gehege starren konnte, in dem nun wirklich gar nichts passierte, versorgte die Pressestelle des Zoos die Öffentlichkeit mit unappetitlichen Details der bevorstehenden Geburt (Tägliche rektale Untersuchung der Kuh, Wehen werden durch verstärktes Kacken des Tieres sichtbar, etc.). Gestern Abend war es dann endlich soweit . Mit Hilfe von Medikamenten und Schwangerschaftsgymnastik flutschte das überfällige Rüsseltierchen aus dem Bauch der Mutter. Und die Webcam-Übertragung ist nun endlich spannend.

Share

2006 29 Mrz

Geschütztes Barebackcity

Abgelegt unter: Internet,Schwul | RSS 2.0 | TB | 9 Kommentare

bareback.jpgDer aktuelle Titelschutzanzeiger Nr. 765 vermeldet nicht nur, das jemand den Begriff „Brokeback Bakery“ für die markenrechtliche Verwendung hat schützen lassen (Was wird dort gebacken? Schafskäse-Croissants?). Er verkündet auch, das „Barebackcity“ in allen „Schreibweisen, Wortverbindungen, Darstellungsformen, Schriftarten, Abwandlungen, Abkürzungen sowie für alle Medien“ geschützt sei. Der Leipziger Heiko Menzel, Betreiber der umstritten Website barebackcity.de scheint noch einiges vorzuhaben mit seinem Portal, auf dem sich schwule Männer für unsafen Sex verabreden. Sollte das Business tatsächlich ausgebaut werden sollen, empfehle ich heMEDIA als zusätzlichen Service für die Barebackcity-User eine Zusammenarbeit mit dem Blatt-Verlag aus Menden. Die haben sich in derselben Ausgabe des Titelschutzanzeigers die Rechte für das Wort „Totenläuten“ gesichert…

Share

2006 26 Mrz

Mein Körper ist ein Tempel

Abgelegt unter: Köln | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

yoga.jpgSamstag Nachmittag, Kölner Innenstadt: „Oh, neue Gesichter!“ freut sich Jenny. Tuan und ich sind zehn Minuten zu spät zu unserer ersten Yogastunde. Doch das ist kein Problem. Es fängt heute eh später an beim „Yoga Training am Mediapark“ . „My Body is a Temple“ steht auf Jennys T-Shirt. Die kleine kugelrunde Australierin wird das in den kommenden eineinhalb eindrucksvoll Stunden beweisen. Mit uns im großen hellen Raum mit den roten Matten, orangefarbenen Wolldecken und Kissen: vier junge Frauen, eine davon offensichtlich ungeküsst. „I need a kiss“ steht auf ihrem T-Shirt.

Statt Küssen ist erstmal „OM“ angesagt, das Singen der heiligsten Silbe des Sanskrit. Es folgt eine Entspannungsübung, und dann lässt uns Jenny jede Menge Stretch-Übungen mit unseren Körpertempeln machen, das mir echt warm wird. Manches kostet richtig Kraft, meine Arme werden zittrig und vor allem merke ich meine Ungelenkigkeit. Mit Entspannen, einen kleinen Kopfmassage und einem abschließendem „Om Shantri“ ist die erste Probestunde dann beendet. Heute spüre ich Muskeln, vor allem im Rücken, von denen ich längst vergessen hatte, das es sie gibt. Es gibt noch viel aufzuräumen und zu renovieren in meinem Tempel.

Share

2006 24 Mrz

Das ging ja flott…

Abgelegt unter: Film/TV,Schwul | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

barebackm.jpg

Share

2006 21 Mrz

Augen auf beim Cockring-Kauf

Abgelegt unter: Köln,Schwul | RSS 2.0 | TB | 9 Kommentare

cockring.jpgWäre ich clever gewesen, ich hätte vorab gemessen. Zumindest grob, um eine ungefähre Ahnung davon zu bekommen, welchen Durchmesser ich denn wirklich benötige. So stand ich aber gestern beim Brunos in der Kettengasse und glotzte die Reihe mit den Cockringen an: 40, 45, 50 oder 55 Millimeter? „Eins, zwei oder Drei, Du musst dich entscheiden, drei Felder sind frei“ trällerte ich in Gedanken die Melodie der alten Kindersendung mit Michael Schanze. Der 40er fiel schon mal völlig flach. Da passt ja gar nichts durch. Und der 55er? Eine Riesenöffnung, da rutscht ja alles durch! 45 oder 50? 50 oder 45? Ich griff mir beide vom Haken, bei 3,50 das Stück lässt sich ein 50-prozentiger Fehlkauf verkraften, so dachte ich. Der Verkäufer zuckte mit keiner Wimper. Er kennt vermutlich bereits das merkwürdige Doppel-Kaufverhalten homosexueller Kölner, die zu doof sind, vorab zu messen.

Daheim erwies sich die vermeintlich salomonische Entscheidung als 100-prozentiger Fehlgriff. Beide Ringe sind zu eng. Okay, okay, zu bescheiden gedacht. Heute huschte ich bereits am Vormittag in den Brunos-Shop. Ich wollte nicht noch einmal der Spätschicht unter die Augen treten, um errötend mein drittes Exemplar zu erstehen. Und nach Umtausch wollte ich nun wirklich nicht fragen. Die 55er-Version passt. Genau genommen, der Ring sitzt irgendwie recht lose. Vielleicht sollte ich morgen nochmals bei Brunos vorbeischauen? Die haben dort so individuell einstellbare Schnürbänder aus Plastik…

Share

2006 21 Mrz

Mensch Markus!

Abgelegt unter: Köln | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

profitlich.jpgKöln ist Medienstadt. Deswegen ist es ganz normal, das man auf der Straße bekannten Gesichtern begegnet. Aber komisch ist es schon, wenn plötzlich direkt gegenüber unserem Büro Markus Maria Profitlich aus dem Auto steigt, und er nicht mit den Augen rollt, keine Fratze zieht, die Zunge rausstreckt, oder irgendwelche überdimensionalen Buchstaben aus Schaumgummi vom Himmel fallen. Stattdessen packt er ein kleines Kind aus dem Auto in den Kinderwagen und spaziert von dannen.

Share

2006 20 Mrz

Vogel, gebraucht

Abgelegt unter: Köln | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

kalaydo.jpgMitte März ist ein neues Portal für Kleinanzeigen im Rhein-Main-Gebiet online gegangen. Der Kölner Stadtanzeiger, dessen Verlagshaus DuMont an kalaydo.de beteiligt ist, hat am Samstag ganz uneigennützig mit dieser Meldung den Wirtschaftsteil aufgemacht. Für mich kam das ganz gelegen, denn so konnte ich unseren Kanarienvogel endlich jemandem anbieten, der mehr Zeit für ihn hat. In den letzten Wochen war das arme Tier fast völlig allein, zwar regelmäßig versorgt, aber eben in einer menschenleeren Wohnung.

Das Eingabeformular in der Rubrik „Tiere/Vögel“ besteht darauf, das ich eingebe, ob es sich um ein „neues“ oder ein „gebrauchtes“ Tier handelt. Da der orangefarbene Piepmatz bereits vier Jahre alt ist, entscheide ich mich für gebraucht. Ich klicke ebenfalls an: „gratis“. Einem geschenkten Vogel schaut man nicht in den Schnabel, oder so ähnlich. Die Anzeige hat bereits am Sonntag Erfolg. Des Vogels neue Heimat liegt jetzt in Dormagen. Ich hoffe, er fühlt sich dort wohl und fällt nicht gleich von der Stange, weil plötzlich so viel Trubel um ihn herum ist.

Share

wanduhr.jpgIn Jays Appartment hängen drei Wanduhren. Zwei davon sind Geburtstagsgeschenke von Freunden. Da Thais nicht unhöflich sind gegenüber Freunden, die überflüssige Geschenke machen, hängen sie halt ebenfalls an der Wand. Außerdem steht ein Radiowecker auf dem Fernseher. Den hatte ich mitgebracht, ursprünglich, weil in Köln einer doppelt war. Doch nach dem Transport nach Bangkok funktionierte das Radioteil nicht mehr.

Das geheimnisvolle an diesen Uhren: Alle gehen zwischen 15 und 20 Minuten vor. Nur der Wecker im Schlafzimmer (und damit Uhr Nummer fünf), der zeigt die richtige Zeit an. „Das ist, damit ich nicht zu spät zu Terminen komme“, erklärt Jay den Selbstüberlistungstrick. Der meistens funktioniert. Wenn es nicht all zu früh ist, und er nach dem Aufstehen auf dem Sofa gleich wieder einpennt.

Share

2006 13 Mrz

Nachtwachen-Blues

Abgelegt unter: Thailand | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

nachtwache_klein.jpgBangkok ist eine sichere Stadt. Denn es ist eine bewachte Stadt. Überall stehen und sitzen sie herum. Die Wachmänner. In schicken Uniformen laufen sie vor Shopping-Malls, Bankgebäuden und Parkhäusern auf und ab. Sie schauen ernst aber höflich. Sie grüßen schon mal zackig, wenn man an ihnen vorbeigeht, und sie halten einem die Tür auf, wenn man schwer mit Tüten bepackt aus dem Supermarkt kommt. Ohne die privaten Ordnungshüter wäre man vielleicht schon ausgeraubt worden, oder noch schlimmer, man wäre gegen die Glastür des Supermarktes gelaufen. Und nachts? Wenn es dunkel wird, kann man sich besonders sicher fühlen. Denn dann schlafen alle Wachmänner. Während ihres Dienstes, vor den Gebäuden. Wirklich alle. Manche machen es sich richtig bequem. Die schweren Stiefel aus, die Füße hochgelegt, den Ventilator in die richtige Position gedreht, schon schlummern sie ein und träumen womöglich von der Verbrecherjagd. Würde es nachts tatsächlich riskant sein, bestünde wirklich die Gefahr, das nach Mitternacht irgendein Einbrecher vorbei käme, die Wachen würden dann doch sicherlich nicht einfach ihre Arbeitszeit verpennen, oder?

Share

chriskoeln.de läuft unter Wordpress 3.1.3
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates
26 Verweise - 2,231 Sekunden.