Im Skytrain steht plötzlich jemand neben mir, dessen Gesicht ich kenne. “Hallo” sage ich, der andere schaut überrascht. “Prinz Eisenherz, stimmt’s?” frage ich, weil mir der richtige Name gerade nicht einfällt. Er gibt einen Grunzton von sich, der wohl ja bedeuten soll. Natürlich ist es nicht der Prinz aus dem Comic, sondern einer der Mitarbeiter aus dem schwulen Buchladen “Prinz Eisenherz” in Berlin. “Die Welt ist klein”, grinse ich. Er grunzt nochmal und schaut aus dem Fenster. Manche Hauptstädter schaffen es problemlos, ihre typisch charmante Berliner Art zu bewahren, selbst wenn sie sich im Land des Lächelns befinden.
