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I guess I just don’t recognize you with your clothes on (madonna – celebration)

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Archiv: August 2006

2006 31 Aug

Pupsen mit der LTU

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ltu.jpg“Pass mal auf, da kommt gleich jemand zu euch in die Küche, der ist sturzhagelvoll. Der hat mich gefragt, ob er Rauchen darf. Achtet mal ein wenig auf den. Nicht, dass der auf dem Klo anfängt zu qualmen.” warnt die Stewardess ihre Kollegen über das Bordtelefon. Willkommen an Bord von LTU, der Fluglinie, bei der auch die Fluggäste billig sind. Und wo es noch schwule Stewards gibt, die mit geknickten Handgelenken durch die Gange schweben. Mein erster Flug mit dem Unternehmen, das mich gleich an einen Gangplatz neben dem Klo platziert hat. Naja, es hat auch Vorteile. Ich neige zu Blähungen auf Langstreckenflügen, und die werde ich wegen meines Schamgefühls nicht an meinem Sitzplatz los. Habe ich sonst immer bis zur Landung warten müssen, um im lärmigen klimatisierten Ankunftsterminal meine angesammelten Gase unauffällig loszuwerden, konnte ich nun jederzeit auf dem nebenliegenden Örtchen fur Druckausgleich sorgen.

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2006 30 Aug

Telefonterror

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razr.jpgDie überschminkten Teeniemonster steigen in den Bus der Linie 153 ein. Sie wollen nicht weit fahren, nur ein paar Stationen. Den kurzen Trip will das Trio auf jeden Fall musikalisch begleitet wissen. „Isch, Isch, Zisch, Zisch“ krächzt durchdringend laut irgend ein Pop-Stück aus der Freisprecheinrichtung des Mobiltelefons mit integriertem MP3-Player. Ich wundere mich etwas, denn sonst sind es nur Jungs in Rudeln, mit Basecaps, zu weiten Hosen und zu großen T-Shirts, von denen einer sein Lärminstrument vor sich herträgt und man daraus irgendwelche Rapper „Shit, Shit, Motherfucka“ tröten hört. Der Busfahrer – nicht ganz auf der Höhe der Zeit . blökt über seine buseigene Freisprecheinrichtung: „Machtdama den CD-Player aus!!“ Die Mädels lachen höhnisch: „CD-Player!“, gehorchen aber. Ich bin dafür, den Erfinder dieser Telefonterror-Funktion mit Schulbusfahren nicht unter drei Monaten zu bestrafen.

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2006 24 Aug

Bin ich, oder bin ich nicht?

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amazonsein.jpgEine kryptische, philosophisch angehauchte Meldung überrascht mich auf Amazon: "Wenn Sie nicht sind, klicken Sie bitte hier". Hey Amazon, ich bin, ich existiere, leibhaftig und lebendig!

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starbucks.jpgHeute hat an der Ecke Ehrenstraße/Friesenwall das neue Starbucks eröffnet, das an dieser zentralen Stelle ziemlich schnell ziemlich voll sein wird. Und hinter der Theke steht unter anderem dieser Mann, allerdings – anders als in seinem Gayromeo-Profil – angezogen.

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2006 23 Aug

Google Mail Einladungen

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gmail.jpgIch habe 15 Einladungen für kostenlose Google Mail Accounts, die ich frei verteilen kann. Hat jemand Interesse? Dann bitte eine Nachricht an mich.

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2006 22 Aug

Yoga nackt

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yoganaked.jpgVielleicht sollte ich mal nach New York fliegen. Zum Yoga-Unterricht . Also, um mich mal wieder richtig zu motivieren. Denn ich war schon seit Monaten nicht mehr beim Yoga in Köln. Alles in allem war es nur ein kurzes Intermezzo . Erst war mein britischer Begleiter, der mich extra in den englischsprachigen Kurs gelotst hat, nach kurzer Zeit unzuverlässig. Dann hat Yoga-Jenny dauernd ihre Termine ausfallen lassen oder verschoben. Schließlich war ich ein paar Wochen nicht im Lande. Und das war es. In New York gibt es eine Yoga-Schule für Schwule und aufgeschlossenen Heteros, da kann man nackt turnen und meditieren. Das sorgt doch für Schwung. Ich schlage das mal meiner Krankenkasse vor, dass sie solche Kurse anbieten soll. In Köln bekäme man sicherlich auf die Weise den Lehrgang schnell voll…

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2006 20 Aug

Stöckchenspiel

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Ok, ok, einmal mache ich mit, ist schließlich mein allererstes Stöckchen, das ich zugeworfen bekommen habe. Das Verteilen von Fragekatalogen an diverse Blogger, die diese beantworten und die selben Fragen widerum an andere Blogger versenden, nennt sich Stöckchenspiel, und ist sehr beliebt.

1. Von wem hast Du das Stöckchen bekommen?
http://weblog.magic-volker.de

2. Wenn das Internet ab morgen verboten wäre, was würdest Du machen?
Endlich mal all die Bücher lesen, zu denen ich in meinem bisherigen Leben bislang nicht gekommen bin.

3. Dein(e) Ex hat Nackt-Fotos von Dir (ohne Gesicht) im Internet verbreitet, was machst Du?
Ich würde die Gesichts-Pics hinterher schicken, reine Torso-Bilder sind ungeil.

4. Erinnerst Du Dich noch an Deinen ersten Kuss? Erzähl davon!
Mein erster Kuss? Keine Erinnerung daran. 

5. Erzähle von Deinem peinlichsten Sex-Erlebnis!
Peinlich war einmal nur der Moment danach. Als ich mit meiner Zufallsbekanntschaft durch ein Spalier aufgebrachter Menschen laufen musste. Die standen vor der Toilettentür eines Kaufhauses in Oberhausen.

6. Vor was hast Du Angst?
Vor dem Üblichen.

7. Über was kannst Du lachen?
Über Obszönitäten.

8. Vor Deiner Haustür soll der CSD-Umzug stattfinden, wie bereitest Du Dich darauf vor?
Ich baue schnell einen Bierwagen auf.

9. Du wachst in den Armen Deines Traummannes auf, gestern warst Du auf einer Party, aber woher kommt der Mann?
Wie jetzt, woher mein Traummann kommt? Weiß ich doch nicht, du hast doch diese Frage konstruiert. Hauptsache, ich liege in seinen Armen.

10. Im randvollen Bus wirft Dir ein Traum von Mann einen verträumten Blick zu, Du musst noch bis zur Endstelle aber er steigt aus! Was machst Du?
Sitzenbleiben. Ein „verträumter Blick“ bedeutet nämlich, das er mich gar nicht wahrgenommen hat.

Nachtrag: Danke für die Erinnerung, bin selber offensichtlich ganz verträumt. Natürlich muss ich das Stöckchen noch weitergeben. Und ich glaube, hier und hier wollte es einer haben… :-)  

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2006 19 Aug

Anruf gegen die Panik

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hlust200.jpgAnruf von F., einem Koreaner, der in NRW studiert, und mit dem ich mich alle paar Monate mal für ein nettes tête à tête treffe. Krank sei er gerade, Grippe mit Fieber und Nachtschweiß. Und er habe große Angst, weil er zwei Tage zuvor in eine sexuell riskante Situation geraten sei, und kurz darauf die Erkältung bekommen habe. F. ist gerade experimentierfreudig, will neue Erfahrungen sammeln als Passiver und gerät prompt an jemandem, der mal zwischendurch versucht, die Safer Sex-Regeln außer acht zu lassen. F. bemerkt das noch rechtzeitig, so dass er nur einem begrenzten Risiko ausgesetzt war. Aber jetzt ist er in völliger Panik. In diesem Telefonat merke ich mal wieder, wie unendlich wichtig und auch mühsam die Präventionsarbeit der Aidshilfen ist. Die Safer Sex-Botschaft kommt zwar in der Regel irgendwie an, aber oft genug nur sehr oberflächlich. Das von den Aidshilfen entwickelte Modell des persönlichen Risikomanagements funktioniert aber nur, wenn man wesentlich mehr weiß als die Kondomregeln. Ich kann F beruhigen, ihm die Sorge wegen der Erkältung nehmen, ihm die Risikosituation erläutern, und ihm Tipps geben, wo er anonym in ein paar Wochen den Test machen lassen kann, damit er – wir denken optimistisch – seine Sicherheit zurück erlangt und sich den Spaß am Sex nicht verderben lässt.

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2006 18 Aug

Ich bin ein Fonero

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fonero.jpgSeit gestern bin ich ein Mitglied der Fon-Gemeinschaft, online mit einem Fon-Social-Router, und beglücke die Nachbarschaft mit einem öffentlich zugänglichen Wlan-Zugang. Ich bin ein Fonero! Rund 77.000 Leute haben sich bereits als Mitglieder bei der „weltweit größten WiFi – Community“ angemeldet, rund 20.000 davon betreiben einen eigenen Wlan-Hotspot, über den man online gehen kann. Jeder, der seinen Internet-Anschluss über das Drahtlos-Netzwerk für Fon-Mitglieder öffnet, hat die Möglichkeit, über jeden anderen Zugang anderer Foneros kostenlos ins Internet zu kommen. Fon-Mitglieder, die keinen eigenen Hotspot betreiben, können für drei Euro/Tag ein Ticket für den Fon-Zugang kaufen. Das ist im Vergleich zu den rund sechs Euro/Stunde, die kommerzielle Wlan-Hotspots kosten, eine verdammt günstige Alternative. Derzeit läuft zu der aus Spanien stammenden Idee eine äußerst attraktive Promotion-Aktion. Man kann einen Fon-fähigen Wlan-Router für fünf Euro bestellen. Inklusive der Versandkosten bekommt man für rund 17 Euro einen schnellen Markenrouter von Linksys, der mit den Standards 802.11b/g funkt. Über 5.000 Fon-Hotspots gibt es bereits in Deutschland, auch Köln hat schon einige.

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nudebutt.jpgAus der Reihe „Schlechte Übersetzungen“ heute: Die folgende Message von „Nudebutt“ aus Malaysia, die sich heute Morgen in meinem Gayromeo -Postfach befand:
Hallo Geck, wie geht es Ihnen? Ich bin malaysische Mischung siamesischer gerader verantwortlicher Junge mit einfacher und gewöhnlicher Aussicht. Ich glaube, dass die großen Kerle vom goldenen Herzen, von der herrlichen Haltung und von der großen Beschaffenheit eher dann Aussichtanziehung kommen. Ich bin geöffnetes gekümmert, verfeinert, Richtung der Stimmung, hoher Ehrgeizkarrieremann in der akademischen und professionellen Software Engineer. Ich mag reisen und schlage mit einer Keule und höre zur Musik, zu aufpassenden Filmen, zum Sport wie dem Wandern, zum Felsen, der, das Radfahren klettert und spiele Volleyball, Badminton, Bowlingspiel, Turnhalle usw. Ich suche Völker mit irgendwelchen Arten Rennen, fromm, Kultur, Hintergrund, Gemeinschaft und Gruppen von auf der ganzen Erde für Kaffee, die Unterhaltung, Spaß und das Teilen der Erfahrung des Lebens. Ich versuche, für jeder das beste und das nett zu sein.
Beifall, Alim. Penang, Malaysia.

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