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I guess I just don’t recognize you with your clothes on (madonna – celebration)

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Archiv: Donnerstag, 26. April 2007

p4270151.jpg8:14 Uhr, S-Bahnhof Köln Trimbornstraße. M. ruft an: „Na, bist Du schon unterwegs auf dem Weg zum Flughafen?“ „Ja klar, meine S-Bahn kommt gerade. Das schaffe ich locker, um 9:50 Uhr geht der Flieger.“ „Na, dann eine schöne Pressereise nach Kroatien“. „Jo, danke, wird schon nett werden.“
„Nächster Halt: Airport Businesspark“ verrät die Stimme aus dem Lautsprecher. Sch****, ich sitze in der falschen S-Bahn. Man sollte nicht telefonieren, während man einen Zug besteigt. Ich springe am Businesspark raus, die Bahn zurück zur Trimbornstraße steht noch im Gleis gegenüber, fährt mir vor der Nase weg. Erst in 20 Minuten, um 8:39 Uhr, geht laut Fahrplan die nächste Bahn. Das wird knapp, ein Taxi wäre jetzt sinnvoll. Der Businesspark liegt aber mitten in der Pampa. Auf den Straßen ist gerade überhaupt kein Auto unterwegs. Ein Mann im Anzug pinkelt an einen Busch. Also zurück zur S-Bahn-Station und Warten. Die Sonne scheint bereits warm an diesem letzten Donnerstag im April. Hallo Schweißperlen! 8:39, 8:40, 8:41 Uhr, die Bahn kommt mit Verspätung an. Um 8:46 Uhr erreiche ich Trimbornstraße, die S 13 zum Flughafen ist seit zwei Minuten weg. Ich rase in Richtung Kalk-Post, da gibt es normalerweise immer Taxen. Nur haben die sich gerade alle versteckt. Ich rufe die Taxizentrale, warte vor dem Kaufhof auf die gelbe Erlösung. 8:58, 8:59, 9:00 Uhr, kein Taxi in Sicht. In 20 Minuten schließt der Schalter von TUIfly! Ich renne zurück zur Haltestelle Trimbornstraße, um 9:06 Uhr wird die nächste Verbindung von dort fahren. Die S-Bahn braucht neun Minuten bis zum Flughafen, das Taxi ist jetzt keinesfalls mehr schneller. Der Zug ist fast pünktlich, um 9:18 Uhr erreiche ich den Flughafen. Um 9:22 Uhr taumle ich in die Abflugebene, der Schalter für Rijeka hat gerade eben geschlossen. Die Frau am Schalter schaut skeptisch „Ich habe sie schon mehrfach ausrufen lassen. Ich checke sie ausnahmsweise noch ein, aber sie können kein Gepäck mehr aufgeben. Haben sie Flüssigkeiten dabei?“ Ich erhalte meine Bordkarte, aber es ist keine Zeit mehr, irgendwo einen verschließbaren Plastikbeutel zu organisieren. Also füttere ich den nächsten Mülleimer mit dem Inhalt meines Kulturbeutels: Zahnpasta, Cremes, Parfüm. 70 Euro mal eben so vernichtet. Opatija (Foto), ich komme. Auf den letzten Drücker, aber alles andere als frisch.

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