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I guess I just don’t recognize you with your clothes on (madonna – celebration)

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Archiv: September 2007

2007 30 Sep

Marzipan für Südost-Asien

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marzipan.jpg„Du wirst aber nicht nach Birma reisen, oder?“ fragt Mutti besorgt am Telefon. „Nein, ich will nur etwas Urlaub machen in Thailand und mich nicht erschießen lassen“, beruhige ich sie. In Gedanken sitze ich schon im Flieger, meine Laune klettert bereits Meilenweit nach oben. Nach über einem Jahr werde ich das so heiß geliebte Bangkok wiedersehen und versuchen, dort neu anzuknüpfen, wo privat so einiges zerrissen ist im August 2007. Wir werden sehen. „Soll ich etwas aus Deutschland mitbringen?“ frage ich M. Der schickt mir prompt eine aufschlussreiche Liste. „Multivitamintabletten und aromatisierten Tee. Kirsche und Marzipan. Und Marzipankartoffeln!“ Der längere Aufenthalt in südostasiatischen Gefilden erzeugt offensichtlich seltsame Gelüste nach weihnachtlichen Genüssen. Die Einkaufsliste ist bereits abgehakt. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob die Marzipankartoffeln bis zu meinem Abflug überleben werden. Schließlich schmecken die in Köln genauso gut, und ich hab bislang noch keine probiert, obwohl sie mich seit Ende August im Supermarkt anlachen. Zur Not muss ich morgen nochmal kurz Nachschub holen …

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2007 30 Sep

Retro-Feeling (2)

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retro2.jpgIn technischer Hinsicht ist das analoge Zeitalter für mich so gut wie gelaufen. Auch beim Telefonieren. Mobil oder VoIP sind meine Kommunikationswege neben der E-Mail, die fast schon wichtiger ist. Ein bestimmtes Telefon jedoch ist mir ans Herz gewachsen, weil es mich in einer entscheidenden Phase meines Lebens begleitet hat. weiterlesen… »

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2007 29 Sep

Retro-Feeling (1)

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retro1.jpgDr. Helena Russell hat schlecht geschlafen. Kein Wunder. Der Mond, der durch eine Atomexplosion im August 1999 aus der Umlaufbahn der Erde gerissen wurde, ist seit einiger Zeit auf ungewissem Kurs ins All. Die Ärztin von der Mondbasis Alpha hat viel zu tun und lässt sich deswegen von einem Klappzahlenwecker wecken … weiterlesen… »

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wowereit_300.jpgKlaus Wowereit hat seine Biographie veröffentlicht, und die Welt hat nochmal nachrecherchiert, wie es denn genau gewesen ist mit dem Coming-out, das am 7 Juni 2001 zunächst hinter verschlossenen Türen bei einer Sitzung des Berliner SPD-Landesvorstandes stattfand. Autor Joachim Fahrun schreibt:

Nach Wowereits Rede ist die Schwuso-Vorsitzende Kirstin Fussan “stolz auf meinen Klaus”. Sie sendet eine SMS mit Wowereits Worten an eine befreundete Redakteurin. Die schickt die Nachricht weiter an den homosexuellen Nachrichtendienst queer.de. Am Tag darauf steht das interne Bekenntnis des künftigen Hauptstadt-Bürgermeisters auf der queer.de-Seite im Internet. Die Redaktion verschickt auch eine Pressemitteilung. “Wir hatten vorsichtig formuliert: ,Wird Berlin bald schwul regiert?’”, sagt heute Christian Scheuß von queer.de. Damit ist offiziell in der Welt, was bisher zwar viele wussten, aber nie sagten oder schrieben.

Nur wenige griffen damals unsere Pressemeldung auf, doch im Hintergrund wurde recherchiert. Und Wowereit beschloss, sich nicht von der Presse treiben zu lassen, wie er in seiner Bio beschreibt, sondern „es“ auf dem Landesparteitag am 10. Juni öffentlich bekannt zu machen. Die Fakten dazu hat Norbert nochmal schön zusammen getragen.

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Chris Crocker legt gleich los: „Lasst endlich Britney in Ruhe!“ schreit der 19-Jährige in seine kleine Videokamera. Tränen schießen ihm in die Augen und die Wimperntusche verschmiert. Rund zwei Minuten lang beschimpft er die Medien, die seine über alles geliebte Britney Spears nach ihrem ersten öffentlichen Auftritt nach langer Auszeit bei den MTV-Awards runtergeputzt hatten.

Wer Chris Crockers Videoblog kennt, das er bereits seit einer Weile führt, der ist nicht erstaunt über diesen emotionalen Ausbruch. Denn der Jungschwule hat nicht nur schauspielerisches Talent, er ist zudem ein wirklicher Hardcore-Fan. Sein Zimmer ist vollgestopft mit Britney-Devotionalien, die er gerne herzeigt. weiterlesen… »

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2007 11 Sep

September, Eleven, 2002

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scanimage001.jpgTexte von Songs in Blogs finde ich ja eigentlich doof, aber heute passt es einfach: „Dark Road“, die neue Single von Annie Lennox. Gewidmet M., mit dem ich heute vor genau fünf Jahren zum Standesamt gegangen bin … weiterlesen… »

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2007 7 Sep

Post von Hannelore Kohl

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hannelore.jpgEin leichter Schrecken durchfährt mich beim ersten flüchtigen Blick auf die Postkarte. Hannelore Kohl lese ich ganz oben, darunter in krakeliger Handschrift eine persönliche Ansprache: „Sehr geehrter Herr Scheuß“. Eine Nachricht aus dem dunklen Jenseits? weiterlesen… »

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fon89224.jpgVor wenigen Wochen noch verkündete Bruce Darnell über die Boulevardpresse, dass er auf der Suche nach einem neuen Freund sei. Ob der Choreograph und Model-Coach aus „Germany’s Next Top Model“ seinen Prinzen inzwischen gefunden hat, weiß ich nicht. Aber immerhin kann Darnell ihn jetzt günstig mobil anrufen. Denn die neue O2-Billigmarke Fonic setzt auf den 50-Jährigen als Werbefigur. Und greift dabei mit Ironie die Sprüche auf, die den exaltierten Amerikaner auf YouTube zum kleinen Kult machten. weiterlesen… »

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2007 4 Sep

An End Has An Start

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editors300.jpgMan nehme ein paar Gitarrensounds aus den Achtzigern (zum Beispiel von Clan Of Xymox), packe die dramatische Stimme von Tom Smith darüber, schon haben die „Editors“ meinen neuen Ohrwurm kreiert, der auch Norbert gefallen wird. Die neue Single und das gleichnamige Album „An End Has An Start“ sind gestern erschienen. Nicht das mir die Band zuvor schon mal untergekommen ist: „Munich“ lief bei Radio1 rauf und runter, und das Soundarrangement war dort ähnlich. Doch erst jetzt, mit dem Stück, kickt es. Hier kann man den Refrain nämlich so schön laut mitsingen: „You came on your own, that’s how you’ll leave“ …

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