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Archiv: Dienstag, 25. September 2007

wowereit_300.jpgKlaus Wowereit hat seine Biographie veröffentlicht, und die Welt hat nochmal nachrecherchiert, wie es denn genau gewesen ist mit dem Coming-out, das am 7 Juni 2001 zunächst hinter verschlossenen Türen bei einer Sitzung des Berliner SPD-Landesvorstandes stattfand. Autor Joachim Fahrun schreibt:

Nach Wowereits Rede ist die Schwuso-Vorsitzende Kirstin Fussan “stolz auf meinen Klaus”. Sie sendet eine SMS mit Wowereits Worten an eine befreundete Redakteurin. Die schickt die Nachricht weiter an den homosexuellen Nachrichtendienst queer.de. Am Tag darauf steht das interne Bekenntnis des künftigen Hauptstadt-Bürgermeisters auf der queer.de-Seite im Internet. Die Redaktion verschickt auch eine Pressemitteilung. “Wir hatten vorsichtig formuliert: ,Wird Berlin bald schwul regiert?’”, sagt heute Christian Scheuß von queer.de. Damit ist offiziell in der Welt, was bisher zwar viele wussten, aber nie sagten oder schrieben.

Nur wenige griffen damals unsere Pressemeldung auf, doch im Hintergrund wurde recherchiert. Und Wowereit beschloss, sich nicht von der Presse treiben zu lassen, wie er in seiner Bio beschreibt, sondern „es“ auf dem Landesparteitag am 10. Juni öffentlich bekannt zu machen. Die Fakten dazu hat Norbert nochmal schön zusammen getragen.

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