
Archiv: Oktober 2007
2007 31 Okt
Beim Surfen ins Nirvana gelangt …
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In Thailand ist die Größe des Körpers und gewisser Körperteile immer ein wichtiges Thema. Diese Erfahrung muss P. machen, der gerade seinen allerersten Aufenthalt in Asien meistert. P. hat ein stattliches Bäuchlein, das ihm jetzt unerwartete Bewunderung, aber auch zusätzliche Kosten beschert.
Am Wochenende fliegen P., M. und ich nach Krabi um uns im Ressort „Le Passe Temps“ zu erholen. Dort gibt es einen Kühlschrank mit Getränken zur Selbstbedienung. Was wir verzehren, müssen wir in eine kleine Kladde eintragen, die mit unseren Namen versehen ist. P’s Vorname bereitet der Angestellten Schwierigkeiten beim Aufschreiben. Also notiert sie ein eindeutiges Erkennungsmerkmal in Thai-Schrift dahinter: „Fett“. weiterlesen… »
2007 24 Okt
Friseurglück in zehn Minuten
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Wenn ich in Köln zu meinem Stammfriseur in Humbold-Gremberg gehe, empfängt mich ein verlebtes Interieur aus den Achtzigern. Ich warte, auf unbequemen kleinen Stahlrohrstühlen sitzend, und lese dabei in einem zerfledderten Lustigen Taschenbuch, weil mich das mehr interessiert als die Glücks-Revue aus dem Tappert-Lesezirkel. Während ein paar Omis ihre graue Haarpracht aufgetufft bekommen, bietet mir die dürre Auszubildende einen Kaffee an. Die einzige Tätigkeit, die sie, neben dem Geleitschutz der Omis bis unter die Trockenhaube, selbständig ausüben darf. weiterlesen… »
Im Food-Court, der ganz in der Nähe von M’s Apartment liegt, steuere ich immer nur einen Essensstand an: Den mit den Entengerichten. Es gibt fünf verschiedene Gerichte, Nudelsuppen mit Ente oder Entenfleisch auf Reis mit diversen Beilagen. Die Bestellung ist einfach, ich sage: „Number Four“, und schon füllt der hübsche Sohn den Teller mit Reis, während seine Mutter das Entenfleisch in kleine Stücke hackt und das Gemüse in die schmackhafte Brühe tunkt. Heute ist irgendetwas anders, ihr Stand mit lauter gelb-roten Wimpeln behängt, so dass man sich bücken muss, um Blickkontakt mit der Köchin aufnehmen zu können. weiterlesen… »
Gegen Mittag taucht die Managerin mit ihrem Gefolge auf. Sie lassen sich den gestrigen Vorfall mit dem fremden Mann in M’s Apartment noch einmal erklären. Die Chefin knipst das Sparschwein, an dem manipuliert wurde, mit ihrem Handy. Am Security-Counter werden die Videoaufzeichnungen der Nacht ausgewertet. Tatsächlich schlich der Nachtwächter am Sonntag gegen 23 Uhr mehrmals über den Flur um dann um 23:18 Uhr den Raum zu betreten. Nur eine Minute später tauchen M. und ich auf dem Video auf. weiterlesen… »
Eigentlich sollte der Report aus Thailand ganz anders beginnen, aber dann steht man mitten in einem kriminellen Geschehen und das gehört natürlich als erstes berichtet. Der fremde Mann in M‘s Apartment, der bei unserer gestrigen Rückkehr plötzlich vor uns steht, ist in Erklärungsnöten. Dicke Schweißperlen treten auf seine Stirn. Auf M’s Frage, was er denn hier zu suchen habe, erzählt er umständlich irgendetwas auf Thai. Ich verstehe kein Wort, doch die Körpersprache verrät: Es ist gelogen, da fühlt sich jemand ertappt. Mit E’s Hilfe per Handy klärt sich, dass er der Security angehört, die eigentlich darauf aufpassen soll, dass die Einbrecher draußen bleiben. Er ist mit einem Schlüssel reingekommen, den es offensichtlich für Notfälle irgendwo im Haus gibt. weiterlesen… »
