
In Thailand ist die Größe des Körpers und gewisser Körperteile immer ein wichtiges Thema. Diese Erfahrung muss P. machen, der gerade seinen allerersten Aufenthalt in Asien meistert. P. hat ein stattliches Bäuchlein, das ihm jetzt unerwartete Bewunderung, aber auch zusätzliche Kosten beschert.
Am Wochenende fliegen P., M. und ich nach Krabi um uns im Ressort „Le Passe Temps“ zu erholen. Dort gibt es einen Kühlschrank mit Getränken zur Selbstbedienung. Was wir verzehren, müssen wir in eine kleine Kladde eintragen, die mit unseren Namen versehen ist. P’s Vorname bereitet der Angestellten Schwierigkeiten beim Aufschreiben. Also notiert sie ein eindeutiges Erkennungsmerkmal in Thai-Schrift dahinter: „Fett“. weiterlesen… »

Wenn ich in Köln zu meinem Stammfriseur in Humbold-Gremberg gehe, empfängt mich ein verlebtes Interieur aus den Achtzigern. Ich warte, auf unbequemen kleinen Stahlrohrstühlen sitzend, und lese dabei in einem zerfledderten Lustigen Taschenbuch, weil mich das mehr interessiert als die Glücks-Revue aus dem Tappert-Lesezirkel. Während ein paar Omis ihre graue Haarpracht aufgetufft bekommen, bietet mir die dürre Auszubildende einen Kaffee an. Die einzige Tätigkeit, die sie, neben dem Geleitschutz der Omis bis unter die Trockenhaube, selbständig ausüben darf.