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I guess I just don’t recognize you with your clothes on (madonna – celebration)

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Archiv: Juli 2008

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Natürliche menschliche Bedürfnisse erfordern tägliches minutenlanges Sitzen in meist gekachelten Räumen. Ab und zu auch mal in öffentlichen Einrichtungen wie Kaufhäusern, Restaurants und Cafés. Um jetzt mal möglichst umständlich das Thema einzuleiten. Während man also so vor sich hin sitzt, lässt man gern den Blick schweifen und freut sich über eingeritzte Botschaften voriger notgeiler Besucher des Ortes oder über die diversen Hinweisschilder, die besonders in Thailand beliebt sind. Sie weisen in interessanten englischen Formulierungen darauf hin, dass man möglichst keine „Drops“ ins Becken werfen soll, man die Schüssel nie wieder nutzen kann, wenn man sie voll gemacht hat, und das man selbstverständlich auch hier etwas gegen die globale Erwärmung tun kann, indem man seinen Hintern nur noch flüchtig abwischt. Für weitere Hinweise steht die Toilettenlady zur Verfügung, die sich im Haus befindet. Alle Bilder nach dem Klick. weiterlesen… »

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sexchange.jpg
Nur noch 1625 US-Dollar – beim günstigen Kurs gerade mal schlappe 1000 Euro – kostet die Geschlechtsumwandlung in einer Klinik in Bangkok, empfohlen auch von Miss Tiffany Universe 2007, Tanyarat Jirapatpakorn. Dafür bekommt man in Deutschland gerade mal ein einziges Auge gelasert. Leider nicht mehr im Angebot: Die besonders günstige Hodenentfernung (Orchiectomy) für nur 125 US-Dollar (80 Euro). Die hat die thailändische Regierung inzwischen verboten, nachdem immer mehr Minderjährige auf dem Weg zum Ladyboy schon mal diesen ersten Schnitt .. äh, Schritt wagten. Anzeige auf Seite 1 der Bangkok Post vom 26. Juli.

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2008 16 Jul

John ist da

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johnvisits.jpgWir begegnen uns von Zeit zu Zeit, zuletzt im Dezember 2007 zum Cineasia Filmfestival in Köln, jetzt ist er kurz zu Besuch in Bangkok. Es ist schön, ihn wieder zu treffen.

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2008 15 Jul

Schublade oder Schlüssel?

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schublade.jpg“Guten tag wie geht es dir ?ich mochten kome zu diner Houser um 25 Juli und ich nim eine schublade kuss, j.”

J. schreibt mir seine erste E-Mail komplett in Deutsch, seine dritte Sprache – nach Thai und Englisch – die er sich gerade aneignet. Wegen der ominösen „Schublade“ musste ich doch nochmal nachfragen. Sagen wollte er, er braucht den „Schlüssel“ für meine Wohnung…

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felgen.jpgDa ist man eben mal einen Tag aus dem Haus, schon kommt die Polizei mit einem Durchsuchungsbefehl vorbei geschneit. Zu meinem Glück – und seinem Pech – ist gerade J. bei mir einquartiert, der konnte den Sturm läutenden Beamten am Mittwochmorgen um 6:30 Uhr öffnen. Der arme J. war ziemlich geschockt, als zwei unwirsche Herren und eine besonders unfreundliche Dame die Tür aufdrückten sowie einen in Deutsch verfassten und damit für ihn unleserlichen Wisch unter die Nase hielten und richterlich verordneten Einlass begehrten. weiterlesen… »

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2008 8 Jul

Auch mal schön…

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051csdkoeln08.jpg…mit seinem Kölner Lieblingsblogger im realen Leben zusammenzutreffen, um beim CSD-Straßenfest bei einem leckeren Plastikbecherchen Kölsch über das Bloggen im Speziellen und die Welt im Allgemeinen zu reden. Die gegenseitigen virtuellen Besuche sind ja immer so rezipierend einseitig, ohne Austausch, und so …

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2008 6 Jul

It was really fucking big

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S. begrüßt mich am Eingang. Er sieht etwas müde aus, was nicht verwunderlich wäre, bei den Vorbereitungen für die Colour-Party in der Kölnarena. Meint aber, er stünde jetzt richtig unter Strom. „Das Karussell dreht sich, es kann jetzt losgehen“, sagt er und weist auf die Halle, die man vom VIP-Bereich gut überblicken kann. Tatsächlich: Neben der riesigen DJ-Bühne in der Mitte steht ein Kettenkarussell, auf dem bereits kreischend die ersten Gäste ihre Runden drehen… weiterlesen… »

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wirbelsex.jpgEs ist unbestritten ein Experiment für Köln. Statt vieler kleiner gibt es erstmals eine dicke fette Megaparty zum Kölner CSD. 10.000 Gäste werden zu „Colour“ in der Kölnarena erwartet. Viel weniger dürfen es auch nicht werden. Denn sind es unter 8.000 Besucher hat die eigens dafür gegründete „CSD Tanz GmbH“ ein Problem. Die Miete für Kölns gute Veranstaltungsstube, die Gagen für diverse DJs und Gogo-Tänzer, der gesamte organisatorische Aufwand ist immens. Nach außen hin geben sich die Beteiligten gelassen, fragt man sie nach den Chancen für diese Großveranstaltung. Andererseits bin ich in den vergangenen Wochen so sehr mit Mails und Messages zugeschüttet worden wie zuvor, doch ja zu „Colours“ zu kommen. Eine gewisse Nervosität war schon zu spüren. Damit es auf jeden Fall voll wird, dafür hat heute der Kölner Express seinen Teil beigetragen. „Wirbel um Sex-Zone in der Kölnarena“ titelt das Boulevardblatt auf Seite 1. Auf Seite 34 entpuppt sich der Wirbel als ganzseitig aufgeblasener Pups, denn es regt sich gar keiner auf, nicht mal der Kardinal. Autor Axel Hill hat es dennoch richtig gemacht, denn mit Sex verkaufen sich die Tickets nochmal so gut.

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