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I guess I just don’t recognize you with your clothes on (madonna – celebration)

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Archiv: Januar 2009

p1211092Der Hinterhof, in dem das Haus mit unserer WG liegt, ist meist ein lebhafter Ort. Thais, Chinesen, sowie M. und ich als einzige Farangs (Ausländer) bewohnen den Mikrokosmos, in dem viel gearbeitet und noch mehr getratscht wird. Besonders wir geben der Nachbarschaft, die uns ansonsten geflissentlich ignoriert, ordentlich Gesprächsstoff. weiterlesen… »

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lotus1Wie von meinem Medium Phom angeordnet, liegen seit vergangenem Sontag die Lotusblüte und diverse weitere vertrocknete Blütenblätter verstreut auf dem Schreibtisch herum. Ich warte nach wie vor auf den versprochenen großen geschäftlichen Erfolg. Dass mir gestern das Handy geklaut worden ist, hat bestimmt nichts zu sagen. Ist aber auch besser so, denn so hat wenigstens der Telefonterror meiner per königlichem Segen angetrauten Bekanntschaft ein Ende… weiterlesen… »

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wall-eMein E-Mail-Konto quillt heute über vor Glückwünschen. In den meisten Fällen allerdings keine persönlichen, mit Inbrunst verfassten und viel Liebe versandten Geburtstagsgrüße von meinen Liebsten, sondern automatisch erstellte, mit Textbausteinen verfasste und per Zeitschaltuhr-Skript versandte Ehrentags-Vorlagen. Die Bahn schenkt mir 50 Bonuspunkte, die Onlineapotheke einen 5 Euro-Gutschein, Gay-Parship möchte mir ein gar ein Premiumabo zum Sonderpreis andrehen. Mit Schrecken stelle ich fest, in wie vielen Foren, Communities, Datingplattformen und sonstigen Websites mit geschlossenen Benutzergruppen ich im Laufe der Jahre meine Datenspuren hinterlassen habe. Sollte ich aus irgendeinem schwer vorstellbarem Grund mal keinen einzigen Freund mehr auf der Welt haben, der mir gratulieren möchte: die gnadenlosen Website-Roboter werden mich und meinen Geburtstag niemals vergessen.

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lotusEs war nach langem Hin und Her im Chat abgemacht: Um Mitternacht werde ich Bom anrufen und endgültig klären ob und wie ich zu ihm kommen werde, um mit ihm die Nacht über ein bisschen Sanuk zu haben. Der Anruf war notwendig, denn wir waren uns einig, dem Spaß in den Betten ein bisschen zusätzliche Würze durch bewusstseinsverändernde Stoffe verleihen zu wollen. Und die mussten erst beschafft werden. weiterlesen… »

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Am Flughafen Zürich pendelt im Dreiminutentakt eine Bahn zwischen zwei Terminals. Die kurze Fahrt wird durch multimediale Spielereien mit Schweizer Klischees aufgepeppt. Alphörner tuten, Männer jodeln, eine Kuh muht und eine dazugehörige Glocke ertönt aus den Lautsprechern. Und am Ende erscheint eine virtuelle Heidi an der Tunnelwand, die einen schüchternen Abschieds- oder Begrüßungskuss ins Zuginnere sendet.

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2009 5 Jan

winterwonderland…

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winterwonder

Sonst bleibt der Schnee in Köln ja höchstens mal eine Stunde liegen. So iss schön…

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